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Nachlese zum Online-Seminar „Stärkung der Stimme“

Informationen zum Atos Online-Seminar am 16.03.2021 mit Ricarda Drews und Nicole Hübenthal (Logopädinnen) sowie Bodo Hiltawski (Betroffener)

 

 

Gedanken zur Stimme

Die Stimme ist in der Kommunikation eine enorm wichtige Möglichkeit, Gedanken und Wünsche hörbar zu machen. In der Antike gehörte systematisches Stimmtraining sogar zur allgemeinen Bildung.

„Die Stimme jedes Menschen ist unverwechselbar und gibt uns nicht nur Auskunft über Geschlecht, Alter und Herkunft. Sie verrät uns auch eine Menge über seine Persönlichkeit und Stimmung. Ist er selbstbewusst oder ängstlich, angespannt oder locker?“ (Prof. Dr. Wolfgang Bigezahn, Leiter der Klinischen Abteilung für Phoniatrie und Logopädie der Medizinischen Universitäten Wien)

Wir sind es gewöhnt, nicht nur das „Was wurde gesagt“ zu interpretieren, sondern auch das „Wie“ und daraus Rückschlüsse zu ziehen. Wer kennt nicht die Redewendung „Der Ton macht die Musik“, bedeutet es doch, dass die „Stimmung“, mit der gesprochen wird, einen großen Einfluss auf die Wirkung der Worte hat.

Grundlagen zur Stimme

Die Möglichkeiten, sich nach der Entfernung des Kehlkopfes mit Hilfe einer alternativen Stimmerzeugung zu verständigen, sind individuell sehr verschieden. Sie hängen von der Durchlässigkeit und Schwingungsfähigkeit von Muskeln und Gewebe nach der Operation ab. Faktoren wie Schwellungen, Narbenbildung oder eine mögliche Verhärtung des Gewebes durch eine Strahlentherapie können den Prozess der stimmlichen Rehabilitation beeinflussen.

Wir möchten hier die Anregungen und einfachen Übungen aus unserem Online-Seminar zusammenfassen, wie Sie die körpereigene Stimme (Ructus wie auch mittels Stimmprothese) möglichst stärken und verbessern können.

Schauen wir uns zunächst einmal an, wie die Stimme entsteht.

Funktionsweise vor der Operation:

Wir sehen von oben auf die Stimmlippen, die sich im Kehlkopf befinden.
In der sogenannten „Atemstellung“ sind die Stimmlippen weit voneinander entfernt, um eine ungehinderte Ein- und Ausatmung zu gewährleisten. Vor Sprechbeginn werden sie durch die Steuerung der Muskeln aneinandergelegt. Nun kann die Ausatemluft die Stimmbänder in Schwingung versetzen, sodass ein Ton entsteht. Je mehr das Zwerchfell den Ausatemstrom verstärkt, desto lauter wird die Stimme. Die Tonhöhe wiederum wird durch die Größe und den Spannungszustand der Stimmlippen beeinflusst.

Funktionsweise nach der Kehlkopfentfernung bei Ructus und Nutzung einer Stimmprothese:

Auch hier benötigen wir Luft und eine schwingungsfähige Struktur, um einen Ton zu erzeugen. Die Aufgabe der Stimmlippen wird vom sogenannten PE-Segment übernommen: Der Schließmuskel der Speiseröhre sowie die Schleimhaut aus dem unteren Rachenbereich / Schlund können durch Luft, die aus der Speiseröhre strömt, hörbar in Schwingung versetzt werden. Diese Schwingung kann man übrigens mit einem Finger oberhalb des Tracheostomas (Luftröhrenschnitt) vorsichtig erfühlen.

Wie entsteht der Ton im PE-Segment?

Ructus: Für den Ton wird die Luft aus der Mundhöhle – je nach Methode – in die Speiseröhre gedrückt bzw. gesogen. Durch eine leichte Aufwärtsbewegung des Zwerchfells (minimales Bauchanspannen) strömt die Luft wieder aus der Speiseröhre heraus und bringt das PE-Segment (blau umrandet) hörbar zum Schwingen.

Stimmprothese: Hier kann die Luft aus der Lunge zur Tonerzeugung durch die Stimmprothese in die Speiseröhre umgeleitet werden. Voraussetzung ist hierfür eine gute Abdichtung am Tracheostoma und ein freier Durchgang in der Stimmprothese.

Phasen des Therapieprozesses:

Tonanbahnung

  • Ructus: Wichtigstes Ziel ist das Erarbeiten der Methode, wie die Luft aus dem Mund gezielt in die Speiseröhre befördert werden kann. Kommt die Luft durch eine leichte Gegenbewegung des Zwerchfells als Ton wieder zum Vorschein, sollte man darauf achten, dass möglichst keine störenden Atemgeräusche entstehen.
  • Stimmprothese: Zu Beginn geht es darum, das regelmäßige Reinigen mit einer passenden Bürste zu erlernen. Dies hält den Durchgang für die Luft frei und verlängert die Haltbarkeit. Je nach Bedingungen am Tracheostoma (z.B. Wundheilung oder Strahlentherapie) sorgt man dann für eine möglichst gute Abdichtung, um die Sprechluft aus der Lunge optimal nutzen zu können.

Tonverlängerung
Hat man gelernt, den Kraftaufwand bei der Tonerzeugung zu minimieren und den Luftstrom fein zu dosieren, wird die Mühe mit einem längeren und entspannteren Ton belohnt. Das Sprechen wird flüssiger.

Tongestaltung
Modulation, also die Möglichkeit, die Stimme in der Höhe zu variieren und damit zu betonen sowie das Verbessern der Lautstärke sind sehr anspruchsvolle Übungsthemen. Hier hilft es sehr, wenn man die Dosierung von Kraft und Luftstrom gut beherrscht.

Tipps aus der Praxis

Wie kann ich den Ton besser dosieren lernen?

  • Gerade am Anfang kann es helfen, viele Vokale zu üben, also ein langes „Aaaaa“ oder „Ooooo“. Sie bekommen so leichter ein Gefühl für das, was Sie tun oder wie es klingt. Ist der Ton gerade eher hart oder weich, eher hoch oder tief, eher laut oder leise? Je entspannter Sie sind – oder werden -, desto besser gelingt der Ton. Versuchen Sie es also eher leise, weich und tief, denn dabei bleibt das tongebende Segment lockerer.
  • Auch wenn das stimmlose „H“ der einzige Buchstabe ist, den Sie nicht mehr so wie vorher aussprechen können, kann es helfen, das „H“ als Einstieg eines Tones sprechen zu wollen, also „Haaaa“, „Hoooo“, „Halloooo“. Das „H“ macht den sog. Stimmeinsatz weicher und entspannter.

Wie wird die Stimme lauter?

  • Durch mehr Druck / „Schwung“ vom Zwerchfell
    Achten Sie darauf, dass der Bauch dabei nach innen geht und sich danach wieder locker entspannt! Der Ton wird hierdurch lauter, jedoch auch kürzer, weil die Sprechluft schneller verbraucht ist.
  • Durch Druck von außen auf oder neben das tongebende Segment
    Versuchen Sie sanft während des Sprechens die Stelle am Hals (oberhalb des Luftröhrenschnittes) zu ertasten, die vibriert. Nun erhöhen Sie vorsichtig mit den Fingern während eines langen Tones den Druck auf oder neben die vibrierende Stelle. Bei Denjenigen, deren PE-Segment zu schlaff ist oder zu weit auseinander liegt, kann dies durchaus die Lautstärke erhöhen. Anders als bei der erhöhten Zwerchfellaktivität wird bei dieser Technik der Ton nicht kürzer.
    Bei Sprechern, deren PE-Segment sowieso schon zu angespannt ist, führt der Druck am Hals jedoch eher zur Unterbrechung des Tones.
    Es lohnt sich in jedem Fall, die Tonproduktion in unterschiedlicher Kopfhaltung auszuprobieren, also z.B. mit leicht gesenktem oder angehobenem Kinn oder etwas zur Seite gedrehtem Kopf. Dies kann die Lautstärke verbessern.
  • Das Üben von lauten und leisen Tönen im Wechsel macht das PE-Segment flexibler und schwingungsfähiger.
  • Im Alltag ist es in der Regel sinnvoller, nur bei Bedarf und nicht die ganze Zeit zu versuchen laut zu sprechen, denn Lautstärke strengt mehr an, die Stimme klingt eher „kratzig“. Gehen Sie hier ruhig sparsam mit Ihrer Kraft und Sprechluft um.

Wie kann ich wieder besser betonen?

  • Eine Möglichkeit, die Stimme in der Tonhöhe zu trainieren, ist das Vorlesen.
    • Einfache Texte, zum Beispiel Märchen oder Geschichten, sind gut dazu geeignet.
    • Sie nehmen sich einen Satz vor. Pro Durchgang versuchen Sie, jeweils ein Wort besonders hervorzuheben:

Ich bin in 80 Tagen um die Welt geflogen.

Ich bin in 80 Tagen um die Welt geflogen.

Ich bin in 80 Tagen um die Welt geflogen.

Ich bin in 80 Tagen um die Welt geflogen.

Ich bin in 80 Tagen um die Welt geflogen.

Ich bin in 80 Tagen um die Welt geflogen.

  • Für alle mit Freude an der Musik kann das Singen eine große Hilfe sein, den Stimmumfang nach und nach zu erweitern. Einfach mal versuchen, denn singen mobilisiert und kräftigt das tongebende PE-Segment!

Bodo’s Tipp für den Morgen

Da es völlig normal ist, dass die Speiseröhre und damit die Stimme morgens nicht direkt elastisch und „fit“ ist, empfiehlt er, sich einzusprechen und dabei möglichst viele Vokale zu nutzen, zum Beispiel mit folgendem Satz: „Koomm naach voorne, duu Hund.“ Die doppelten Buchstaben sind kein Schreibfehler, sondern sollen anregen, die Vokale zum Üben zu dehnen und dabei möglichst runde Lippen zu machen.

Eine der größten Herausforderungen in der stimmlichen Rehabilitation hängt mit dem Spannungszustand des tongebenden PE-Segmentes zusammen. Wie kann man ihn verändern? Nun, die Muskeln des ganzen Körpers sind über das Bindegewebe miteinander verbunden. Die Art, wie die Füße stehen, oder das Becken positioniert ist, hat eine Auswirkung bis hinauf in den Halsbereich. Je näher der Bereich dem Hals ist, desto unmittelbarer ist der Einfluss.

Wissenswertes zu den Spannungsketten der Muskulatur im Halsbereich

Da sich die Muskeln im vorderen und hinteren Bereich des Halses gegenseitig beeinflussen, werden Übungen zur Entspannung in dem einen Bereich sich immer auch positiv auf den anderen auswirken.

Die vordere Spannungskette

  • Dazu gehören die Muskeln, die den Rachen von vorne verengen: Zunge, Lippen, Kieferschließmuskulatur, Verbindung zwischen Zunge und Brustbein
  • Wird angespannt beim
    • Zusammenpressen von Lippen oder Kiefer
    • Nach vorne verengtem Brustkorb
    • Anspannen der Bauchmuskeln

Die hintere Spannungskette

  • Dazu gehört vor allem der Schluckmuskel (Schlundschnürer), der die Rachenhinterwand bildet und den Rachen eng macht
  • Wird angespannt beim
    • Schlucken
    • Anspannen der Wangenmuskulatur
    • Überstrecken der Gelenke (z.B. die Knie durchdrücken)

Übungen zum Lösen der vorderen Spannungskette

Alle öffnenden Aktivitäten des Körpers verringern die Muskelspannung / lösen Verspannungen

  • Öffnen des Kiefers
  • Heben des Kopfes
  • Arme seitlich über den Kopf heben

Legen Sie Ihre Hände unterhalb des Tracheostomas auf das Brustbein. Jedes Mal, bevor Sie in die Dehnung gehen, bauen Sie dort Druck auf, um die Muskelkette zu fixieren und damit den Zug zu verstärken. Zwischendrin immer wieder entspannen.

Die Dehnung ist besonders effektiv, wenn Sie den Mund geschlossen halten. Aber spüren auch mal den Unterschied mit geöffnetem Mund.

Versuchen Sie während der Übung entspannt den Atem fließen zu lassen.

Der Nacken wird sanft in der Diagonalen gedehnt.

Falls es Ihnen möglich ist, nehmen Sie auch den Arm hinzu.

Übungen zum Lösen der hinteren Spannungskette

Der Muskelbereich in der Rachenhinterwand ist sehr aktiv, dient er doch dem Transport der Nahrung bei jedem Schluckakt. Der Schlundschnürer kann entspannt werden durch

  • Senken und Neigen des Kopfes
  • Nicken und kreisenden Bewegungen des Kopfes
  • Gymnastik, sie ist gut für die Stimme. Bewegungen der Gelenke im ganzen Körper senken die gesamte Körperspannung.

Die Lippen zu runden und nach vorne zu schieben macht den Rachen weiter.

Gibt es deutliche Schwierigkeiten beim Einschlucken von Nahrung oder bei der Speiseröhrenstimme, kann es lohnend sein, Folgendes auszuprobieren: Drücken Sie mit dem Daumen auf den Zungengrund und ziehen dann etwas nach vorne Richtung Kinn. Dies öffnet rein mechanisch den unteren Schlundschnürer / Speiseröhrenmuskel.

Versuchen Sie es auch während eines langen Tones. Ein verkrampftes PE-Segment lässt sich auf diese Weise vielleicht entspannen und „in Schwung bringen“.

Fazit

Wie immer gilt: Übung macht den Meister.

  • 1 x pro Tag die Übungen zum Dehnen und Mobilisieren ist sicherlich hilfreich.
  • Geht es um die Stimme an sich, empfiehlt sich ein häufiges, aber eher kurzes Üben am Tag, also z.B. 4 x 10 Min.
  • Üben Sie häufig das, was Ihnen leichtfällt und steigern dann langsam die Schwierigkeit.

Ihre Fragen und unsere Antworten aus dem Online Seminar

  1. Warum hört sich die Speiseröhrenstimme so anders an?
    Dies liegt vor allem an der Art, wie das sog. PE-Segment aus Speiseröhre und Schlund schwingt. Je unregelmäßiger die Schwingung abläuft, desto rauer klingt sie. Je mehr Masse schwingt, desto tiefer ist der Klang. Daher haben betroffene Frauen in der Regel eine deutlich tiefere Stimme als vorher.
  2. Wie kann es sein, dass mein Umfeld sagt, ich würde mich fast so wie vor der Operation anhören?
    Der Klangkörper, das sog. Ansatzrohr aus Nasen-, Rachen- und Mundraum, wirkt wie der Resonanzboden einer Gitarre und verstärkt den primären Klang. Dort werden durch gezielte Sprechbewegungen die einzelnen Sprachlaute geformt. Größe, Form und Beschaffenheit des Ansatzrohres sind bei jedem Menschen unterschiedlich und hinterlassen einen einzigartigen, individuellen Höreindruck. Mit dem Ansatzrohr bleibt also auch für den „Speiseröhrenton“ die gleiche individuelle Klangfärbung und Ausprägung erhalten.
  3. Was ist das PE-Segment?
    Mit pharyngo-ösophagealem Segment bezeichnet man den oberen Teil des Speiseröhrenmuskels und die umgebenden Strukturen des Schlundes, die durch die Luft aus der Speiseröhre in Schwingung versetzt werden und so einen Ton erzeugen.
  4. Was beeinflusst die Schwingungsfähigkeit des tongebenden PE-Segmentes?
    Der Spannungszustand des Speiseröhrenmuskels sowie auch des unteren Schlundschnürers (Muskel der Rachenhinterwand) hat einen großen Einfluss darauf, wie leicht oder andauernd ein Ton entstehen kann. Narben und Schwellungen spielen hier ebenso eine Rolle wie die Körperhaltung (tatsächlich von den Zehen- bis zu den Haarspitzen, siehe Übungen zum Lösen der vorderen und hinteren Spannungskette).
  5. Ich habe anhaltende Schluckprobleme, die auch das Erlernen des Ructus verhindert haben. Was kann ich tun?
    Es kommt hierbei auf die genaue Ursache an. Eine narbige Verengung kann man versuchen aufzudehnen (zu bougieren). Auch im Fall, dass bei der Laryngektomie sehr viel Gewebe entfernt werden musste, sodass der Schlund zu eng ist, ist der behandelnder Arzt Ihr Ansprechpartner im Hinblick auf eine mögliche Operation. Versuchen Sie sich auf jeden Fall an den oben vorgestellten Übungen, besonders auch die zum „Aufziehen“ des Schluckmuskels / Schlundschnürers am Zungengrund.
  6. Muss ich bei den Übungen auf eine besondere Atmung achten?
    Nein, machen Sie nicht zu viel auf einmal, konzentrieren Sie sich am besten immer nur auf eine Sache. Die sogenannte Bauchatmung hilft aber grundsätzlich dabei, die Spannung der Muskeln zu senken. Schauen Sie gerne in die Nachlese zu unserem Online-Seminar „Stärkung Ihrer Lungenfunktion“.
  7. Wie komme ich an Adressen von LogopädInnen, die sich mit der Therapie von Kehlkopflosen auskennen?
    Ansprechpartner, die einen guten Überblick im Netzwerk vor Ort haben, sind beispielsweise Ihr Anwendungsberater, die örtliche Selbsthilfegruppe oder auch Ihr HNO-Arzt.
  8. Wie kann ich lernen, die Stimmprothese zu reinigen?
    Sprechen Sie hierzu am besten Ihren Anwendungsberater an, damit er Sie in den korrekten Gebrauch des passenden Zubehörs einweist und mit Ihnen übt. Für die meisten Nutzer einer Stimmprothese ist es möglich, dies vor dem Spiegel mit einer guten Ausleuchtung selbst zu tun.
  9. Darf ich meine Stimmprothese, wenn sie sich gedreht hat, selbst wieder in die richtige Position bringen?
    Ob bei Ihnen etwas dagegenspricht, kann Ihnen der behandelnde HNO-Arzt sagen und den Vorgang mit Ihnen üben. In dem Fall, dass die Stimmprothese zwar noch komplett und korrekt im Shunt-Kanal liegt und sich einfach nur im Kreis gedreht hat (der schmale Teil des vorderen Haltetellers zeigt dann nach oben anstatt nach unten), erledigen viele Nutzer die Neuausrichtung z.B. nach dem Reinigungsvorgang selbst.
  10. Ist eine Verkleinerung des Tracheostomas möglich oder nur Einbildung?
    Obwohl während der Laryngektomie der Luftröhrenschnitt so angelegt wird, dass er stabil sein sollte, kann es, vor allem in der ersten Zeit, zu einer Schrumpfung kommen.
    Eine weiche Silikonkanüle, die Sie vielleicht nur stundenweise tragen oder eine besonders kurze Variante wie der LaryButton würden dafür sorgen, dass der Eingang zur Luftröhre nicht zu klein wird. Ihr Anwendungsberater kann zusammen mit Ihrem behandelnden Arzt sicher eine passende Lösung finden.

Hilfreiche Links

Hier geht es zu den Atem-Übungen unseres letzten Seminars:
Nachlese zum Online-Seminar Stärkung Ihrer Lungenfunktion

Diese Gruppe von Betroffenen macht Mut zu Mehr:
Kekolo Kehlkopflosenchor