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Ösophagusersatzstimme (Ructusersatzstimme)

Bei dieser Technik wird das natürliche Körpergewebe zur Klangerzeugung genutzt. Dabei werden durch gezieltes Ansaugen oder Einpumpen von Luft in die Speiseröhre (Ösophagus) Töne in Form eines artikulierten „Rülpstones“ gebildet.  Zusammen mit Sprechbewegungen im Mundbereich entstehen so Wörter und Sätze – vom physiologischen Ablauf her ist die Tonerzeugung vergleichbar mit einem Rülpsen.

Von den drei verschiedenen Methoden zur stimmlichen Rehabilitation ist die Ösophagusersatzstimme die älteste und am schwersten zu erlernen.

Die Vorteile der Ösophagusersatzstimme sind, dass es eine nicht-invasive Methode ist, die freihändig durchgeführt werden kann. Jedoch gelingt es nur 1 von 5 Personen, die die Technik erlernen, damit effektiv zu kommunizieren. Bei der Ösophagusstimme gelingt es meist nur, in kurzen Sätzen zu sprechen, die schwer zu verstehen sind.

Vorteile:

  • Nicht-invasive Methode
  • freihändiges Sprechen

Nachteile:

  • Es dauert relativ lange, bis diese Methode erlernt wird und hierfür ist eine Intensivbehandlung notwendig.
  • Niedrige Erfolgsrate – nur wenige schaffen es, mit Hilfe dieser Methode klar zu kommunizieren.
  • Kurze Sätze – die Stimmqualität ist unterschiedlich und zum Teil schwer zu verstehen.

Eine Alternative zur Ösophagusersatzstimme ist das Sprechen mit einer Stimmprothese. Diese Methode ist leichter zu erlernen und erzeugt einen sehr viel natürlicheren und verständlicheren Klang.

Wenn Sie daran interessiert sind, mehr über die Ösophagusersatzstimme zu erfahren, kontaktieren Sie unseren Kundenservice oder Ihren Arzt.