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Häufig gestellte Fragen

Tagtäglich erreichen uns zahlreiche und vielfältige Anfragen rund um das Thema Laryngektomie und Tracheotomie. Eine Auswahl der interessantesten Fragen haben wir für Sie zusammengestellt.

 

Selbstverständlich ersetzen die unten aufgeführten Beispiele nicht das Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt.

Frage: Muss ich wirklich eine künstliche Nase (HME) verwenden?
Antwort: Das ist sehr zu empfehlen.
Da die Atmung nicht mehr über Nase und Mund erfolgt, sondern über das Tracheostoma, gelangt die Luft ungefiltert, nicht ausreichend temperiert und zu trocken zur Lunge. Dies kann zu Hustenreiz, erhöhter Sekretbildung, Müdigkeit und geringerer Leistungsfähigkeit führen.

Frage: Wie bzw. wann kann ich freihändig sprechen?
Antwort: Mit unserem Tracheostoma-Ventil Provox® FreeHands FlexiVoice™ ist es möglich, ohne manuellen Fingerverschluss zu sprechen. In der Regel können Patienten ab dem vierten Monat nach der OP mit dem freihändigen Sprechen beginnen. Dazu empfehlen wir Ihnen einen persönlichen Beratungstermin mit einem unserer Anwendungsberater oder Logopäden.
Provox®Free Hands Flexi Voice™

Frage: Wer wechselt die Stimmprothese?
Antwort: Der Wechsel der Stimmprothese wird grundsätzlich durch einen Facharzt durchgeführt. Bitte wenden Sie sich an Ihre behandelnde HNO-Klinik oder HNO-Ambulanz. Gerne beraten wir Sie hierzu und ermöglichen nach vorheriger Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt den Einsatz.

Frage: Wie kann ich Pilzbefall an der Stimmprothese vorbeugen?
Antwort: Durch Ihre Ernährung können Stimmprothesenträger Einfluss auf die Stärke der Pilzbesiedlung nehmen. Milchsäurehaltige Nahrungsmittel wie Buttermilch und Joghurtprodukte sind sehr gut geeignet, um das Pilzwachstum zu reduzieren. Vermeiden Sie möglichst Lebensmittel mit viel Zucker und Weißmehl. Grundsätzlich gilt: Je weniger Kohlenhydrate, desto niedriger der Pilzbefall.
Auch das regelmäßige Reinigen und Pflegen der Stimmprothese wirkt vorbeugend. In einigen Fällen empfehlen HNO-Ärzte auch spezielle Arzneimittel.

 

Zubehör für Laryngektomierte

Frage: Wie lange kleben die Basisplatten / Tracheostomapflaster?
Antwort: Durchschnittlich halten die Pflaster zwischen 24 – 48 Stunden, je nach Form eines Tracheostomas und Beschaffenheit der Haut. Für eine individuelle Anpassung sind Basisplatten in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen Klebeeigenschaften erhältlich. Lassen Sie sich hierzu gerne durch uns beraten!

 

Befestigungslösungen

Frage: Wann kann ich wieder Sport machen?
Antwort: Bevor Sie sportliche Aktivitäten aufnehmen, fragen Sie Ihren Arzt, ob etwas dagegen spricht. Beginnen Sie langsam aber kontinuierlich damit, körperliche Bewegung in den Alltag einzubauen und steigern Sie Ihre Aktivitäten schrittweise.
Für körperliche Betätigungen empfehlen wir HMEs mit einem hohen Luftdurchfluss.

 

Sprechen und Atmen

Frage: Wer stellt das Rezept aus und wer fordert es an?
Antwort: Der behandelnde Haus- oder Facharzt stellt das Rezept aus. Atos Medical fordert es gerne für Sie an.

 

Persönliche Beratung

Frage: Kann ich meine Hilfsmittel auch per Fax oder E-Mail bestellen?
Antwort: Ja, Sie können gerne Ihre Hilfsmittel per E-Mail oder per Fax bei uns bestellen.
Kontaktieren Sie uns einfach unter:

Atos Medical GmbH
Mülheimerstr. 3-7
DE-53840 Troisdorf
T   0800 5353-667
F   02241 1493-74
 info.de@atosmedical.com

Frage: Wie lange dauert die Lieferung?
Antwort: Die Lieferung dauert durchschnittlich 1-2 Werktage.

Frage: Wie oft kann ich meine Hilfsmittel bestellen?
Antwort: Ideal ist eine Bestellung pro Monat, in der alle Hilfsmittel enthalten sind, die sie für diesen Zeitraum benötigen. Ein Service von uns (wenn Sie es wünschen):
Wir rufen Sie gerne einmal zu Anfang jeden Monats an, um nach Ihrer Bestellung zu fragen.

Frage: Wie viel Zuzahlung muss ich leisten?
Antwort: Mit Vollendung des 18. Lebensjahres müssen sich gesetzlich Versicherte bei jedem Hilfsmittelrezept mit einer Zuzahlung beteiligen.
Unterschieden wird dabei zwischen Hilfsmitteln, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind (d. h. Hilfsmittel, die mehrmals verwendet werden können, wie z. B. Absaug- oder Inhaliergeräte), und zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel (z. B. HME Filter). Für Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, tragen die Versicherten eine Zuzahlung von zehn Prozent pro Packung, maximal zehn Euro pro Monat. Wenn die Abrechnung der Hilfsmittel mit der Krankenversicherung über eine Versorgungspauschale erfolgt, wird der Zuzahlungsbetrag unabhängig vom Bestellturnus monatlich fällig.
Wir sind verpflichtet, Ihnen die zu leistenden Zuzahlungen in Rechnung zu stellen und an die Krankenversicherung abzuführen.
Sind Sie von der Zuzahlung befreit?
Senden Sie uns eine Kopie des Befreiungsausweises oder des Befreiungsbescheides zu. Die Befreiung gilt jeweils nur für ein Kalenderjahr bzw. den Rest des laufenden Kalenderjahres ab der Befreiung und muss jährlich erneuert werden.